2019 Las Vegas – US Supercross Saisonfinale

Start der 450SX © GuyB

250:

In der 250er Klasse standen noch 2 Titel aus, die beide schon relativ entschieden schienen. In der Ostküstenmeisterschaft war Chase Sexton #23 (+9 Punkte) eindeutig der Favorit vor Justin Cooper #32 und in der Westküstenmeisterschaft rechnete jeder damit, dass Adam Cianciarulo #92 (+8 Punkte) vor Dylan Ferrandis #34 das Ding macht.

Zum ersten Mal diese Saison sicherte sich Dylan Ferrandis den Holeshot in dem kombinierten Finale. Er machte sich früh schon auf und davon und sicherte sich am Ende einen ungefährdeten Start-Zielsieg. In der Anfangsphase wurde der Franzose von Cameron Mcadoo #44 und RJ Hampshire #31 verfolgt. Dahinter dann schon Adam Cianciarulo und Chase Sexton, beide auf Titeljagd und alles im grünen Bereich. AC #92 schnappte sich dann zuerst mal RJ Hampshire nachdem er ihn eine Weile verfolgt hatte und legte etwas an Speed zu.

Ein Flüchtigkeitsfehler machte Cianciarulo dann allerdings einen großen Strich durch die Rechnung. Er versprang sich leicht und landete in der Auffahrt zum nächsten Sprung, war nicht nur ein kurzes Ablegen, aber er rappelte sich sofort auf und man dachte sich es würde die Meisterschaft nicht gefährden. Doch der Lenker an Adams Bike war so komplett verbogen, dass er fast nichts mehr springen konnte und die letzten Runden nur durchrollen konnte. Innerhalb einer Runde waren seine Titelchancen schon nicht mehr gegeben (ausser Ferrandis hätte auch einen technischen Ausfall gehabt) zwei Runden später wurde er schon überrundet um am Ende dieser für ihn tragischen Saison als 20. die Zielflagge zu sehen.

Chase Sexton fuhr derweil in aller Ruhe einen 4. Platz nach Hause und somit die Ostküstenmeisterschaft 2019, während der Westküstenmeister Dylan Ferrandis sein unverhofftes Glück kaum fassen konnte.

 

 

 

450:

 

Die 450er Meisterschaft war eigentlich schon beim Start gelaufen, Eli Tomac #3 hätte gewinnen müssen und gleichzeitig Cooper Webb #2 schlechter als den 20. Platz einfahren. Gut man hat im 250er Finale gesehen, dass sowas möglich ist von daher bestand noch eine gewisse Resthoffnung für Tomac.

Eli tat dann auch alles in seiner Macht stehende, von Holeshot bis Start-Zielsieg. Gefolgt von Marvin Musquin #25 an dessen 2. Position sich das Rennen über auch nichts änderte. Direkt dahinter der immer besser fahrende Husqvarna Werkspilot Zach Osborne #16. Ken Roczen #94 auf 7 gestartet brauchte das ganze erste Renndrittel um Osborne zu überholen und Richtung Webb zu starten. Kenny fuhr bis auf 1 Sekunde heran, fiel dann ein paar Runden zurück und man dachte das wars. Zum Rennende arbeitete er sich dann wieder an den Drittplazierten Cooper Webb heran, konnte aber bis zu Finishline keinen Profit daraus schlagen und fuhr so den 4. Platz zum Saisonabschluss ein.

 

So hieß der Meister dann am Ende Cooper Webb auf seiner Red Bull – KTM.

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