2018 Spring Creek – Round 8

Ken Roczen festigt seine Position in den Top 3 © GuyB

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Eli Tomac #3 (1-1)

Nach dem Ausrutscher von Red Bud holte sich Eli Tomac in altbekannter und überragender Form das Red Plate zurück. Sichern tut er sich beide Laufsiege mit seiner allseits gefürchteten Fähigkeit, einfach mal ein paar Runden lang 2 Sekunden schneller als alle anderen in ihrer besten Runde zu fahren und seinem Biss gegen Rennende noch eine Schippe drauf legen zu  können.

Spring Creek bot ihm natürlich auch einen gewohnt guten Schauplatz, da er in Colorado auf genau der gleichen Art von Strecke groß geworden ist. Seiner Meinung war der Patzer in der Vorwoche an dem wirklich alles schief ging einfach “Racing” und er wollte die Woche auch beweisen, das er die Nummer 1 ist.

 

 Ken Roczen #94  (2-3)

Kenny schaut immer besser aus mit fortschreitender Saison. Nach seinen Worten hat er immer noch ein bisschen Probleme mit der “Racefitness” die man eben nicht durch ausreichendes Ausdauertraining neben der Strecke auftrainieren kann. Diese wird allerdings auch schon merklich besser. Allerdings wird er immer besser und in Lauf 1 hielt er nach der frühen Rennführung erstmal 2/3 vom Lauf Eli Tomac hinter sich, der sich wirklich in der Zeit die Zähne ausbiss um an ihm vorbei zu kommen.  Easy flowing sozusagen, so sieht es aus und auch seine Linienwahl schaut momentan noch nach der kraftschonenderen Variante aus, die aber unglaublich effektiv ist derzeit. Im zweiten Lauf musste er sich auch nur von Eli überholen lassen, den er wieder rundenlang in Schach hielt bis dieser vorbeiziehen konnte.

 

Marvin Musquin #25 (4-2)

Mit dem roten Numberplate des Führenden an den Start gegangen konnte Marvin nicht ganz beweisen, dass er dessen “würdig” ist. Ausgerechnet im ersten Lauf machte er dann auch einen seiner absolut seltenen Flüchtigkeitsfehler und musste einmal down gehen und verlor die Position an Blake Baggett, der sie bis Rennende auch nicht mehr abgab.

Der Franzose, der eigentlich mehr von sich und seinem Abschneiden in Spring Creek erwartet hatte konnte zumindest lange Zeit in Lauf 2 hoffen vor ET#3 ins Ziel zu kommen, aber als der Kawasakifahrer an Ken Roczen vorbei war, fuhr er konstant mindestens 2 Sekunden schneller pro Runde als Marvin und war einfach unaufhaltbar.

 

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 Aaron Plessinger #23 (1-1)

 Das Aaron mit seiner Yamaha eins ist, merkt man immer mehr. Das Motorrad arbeitet phänomenal und er fühlt sich derzeit richtig gut, sind seine Aussagen. Er denkt auch einfach von Lauf zu Lauf und nicht an die Meisterschaft und scheint so wirklich zu flowen. In Spring Creek war er einfach einen Tacken zu schnell (fast 1 ganze Sekunde auf Lokalmatador Martin) für die Konkurrenz und konnte 2 ungefährdete Laufsiege einfahren.

  

Justin Cooper #62 (4-3)

Aufgrund eines Problems mit dem Motorrad verpasste er eines der Trainings komplett und trotzdem konnte er den Tag genießen und einfach mit gewohnt guten Starts sein Ding durchziehen. In Lauf 1 konnte er nicht mit den heraneilenden Plessinger und Forkner mithalten aber das war auch schon alles was schneller war als er.

 

Alex Martin #26 (7-2)

Der Lokalmatador (dessen Eltern die Strecke sogar gehört) musste ein für ihn und seine Fangemeinde vor Ort eher enttäuschendes Wochenende hinnehmen. Im ersten Lauf war er unglaublich unzufrieden mit seiner eher experimentellen Reifenwahl, für die er dann auch Tribut zollen musste, weil sie nicht wirklich gut war.

Im zweiten Lauf dann wieder der gewohnte Reifen, ein guter Start und ein zweiter Platz, allerdings hinter dem davoneilenden Plessinger, der mittlerweile auch in der Meisterschaft davon zu ziehen droht.

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