Nolan Cordens wird Prinz von Barcelona!

"Prinz von Barcelona" Nolan Cordens © Steffen Schollbach

Zum ersten Mal seit 2008 fand im katalonischen Barcelona wieder ein internationales Supercross statt. Für das Becker Racing Team ging Nolan
Cordens auf den weiten Weg von Belgien in die spanische Metropole, um im Palau Sant Jordi zu Deutsch „St.-Georg-Palast“ die Teamfarben im IXS Design in der SX2-Klasse zu vertreten.

Auf der schnellen und technisch relativ Harten Strecke kam Nolan von Beginn an gut zu recht. Dies zeigte er bereits in der Qualifikation, in der er sich mit Platz 4 einen guten Startplatz für die beiden Wertungsläufe sichern konnte.

Im ersten Lauf konnte Nolan diese gute Ausgangsposition leider nicht nutzen, wurde in der ersten Kurve von seinen Mitstreitern nach Außen gedrängt und fand sich nur am Ende des Feldes wieder. Schnell konnte er jedoch Platz um Platz gut machen und er arbeitete sich Richtung Spitze. Am Ende wurde er mit einem hauchdünnen Rückstand von nur 2 Sekunden Zweiter.

Bei Fallen des Startgatters zum zweiten und entscheidenden Wertungslauf gelang Nolan ein wesentlich besserer Start. So kam er bereits auf Platz drei
liegend aus der ersten Runde und konnte die Lücke zum Führenden schnell schließen. Nachdem er dem Spitzenreiter, Hugo Manzato, der im deutschen ADAC SX Cup ebenfalls für das Becker Racing Team startet, wie ein Schatten verfolgte, setzte er in den letzten Runden zum Angriff an. In der 180-GradKurve nach dem Waschbrett konnte er die Führung übernehmen. Kurz danach machte er einen kleinen Fehler und war wieder auf Platz 2. Zur Begeisterung der vielen Zuschauer konnte er schnell wieder den Anschluss und auch einen Weg an die Spitze finden. Nachdem er zum zweiten Mal die Führung übernommen hatte, blieb er an der Spitze und gewann das Rennen. Mit diesem Laufsieg und Platz 2 aus dem ersten Durchgang war Nolan und das gesamte Team mega happy, da Nolan damit Tagessieger und „Prinz von Barcelona“ wurde.

Mit diesem Top-Ergebnis geht es nun mit dem ADAC Supercross Cup am 30.11./01.12.2018 im sächsischen Chemnitz weiter.

Text: Steffen Schollbach

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