Trotz widrigster Bedingungen ein solider Start in die Saison für Håkon Fredriksen vom Becker Racing Team

Håkon Fredriksen

Zum ersten Vorbereitungsrennen reiste das Becker Racing Team mit den Fahrern Håkon Fredriksen, Vaclav Kovar und Radim Kraus nach Dolle in Sachsen-Anhalt. Hier fand auf der 1.600 Meter langen Sandstrecke der 21. Motocross Wintercup statt. Nachdem beim Wintercup in Dolle traditionell jegliches Wetter von Sonnenschein bis Schnee vertreten ist, sorgte Sturmtief Yulia dieses Mal für widrigste Bedingungen und verwandelte die Sandstrecke in eine tiefe Schlammpiste.

Bereits nach dem Zeittraining entschied sich Radim, der Neuzugang im Becker Racing Team, auf die Wertungsläufe zu verzichten. Grund dafür waren erhebliche Probleme mit dem Fahrwerk und er entschied sich die Einstellungsarbeiten bei besseren Bedingungen fortzusetzen. Håkon und Vaclav qualifizierten sich auf den Plätzen 5 und 9.

Im ersten von drei zu fahrenden Wertungsläufen kam es zu einem Crash in der ersten Kurve, mit dabei waren Håkon und Vaclav. Bei Vaclav brach bei diesem Crash die Schaltwelle an seiner KTM und damit war für ihn der Wintercup in Dolle bereits beendet. Håkon konnte dem Feld hinterher eilen und sich noch bis auf Platz 11 nach vorn kämpfen. Beim Start zum zweiten Durchgang erwischte Håkon einen besseren Start und er konnte sich schnell in der Spitzengruppe etablieren. Auf Rang drei liegend musste er aufgrund einer kleinen Unkonzentriertheit nur wenige Meter vor der Ziellinie zu Boden und verpasste mit Platz 4 das Podium knapp. Da sich die Witterungs- und Streckenbedingungen immer weiter verschlechterten und heftiger Regen einsetzte, wurde der dritte und entscheidende Lauf seitens der Veranstalter abgesagt. In der Tageswertung belegte Håkon den guten sechsten Rang.

Als nächstes geht es für das Becker Racing Team zum zweiten deutschen Winter-Motocross Klassiker nach Frankenbach bei Heilbronn. Hier bekommen die Fahrer die Möglichkeit sich am 15.03.2020 auf einer Hartboden-Strecke für die bevorstehenden Meisterschaften zu wappnen.

Text: Steffen Schollbach
Foto: Winfried Kastler

 

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