Ken Roczen: Sein erstes SX-Podium in den USA 2011

Ken Roczen Anaheim 2 im Jahr 2011

In gut 5 Wochen (5. Januar 2019) beginnt in Anaheim/Kalifornien, im Angel Stadium, die erste Runde der Supercross-Weltmeisterschaft. Dann wird unser deutscher SX/MX-Starter Ken Roczen wieder voll auf Angriff gehen. Die letzten beiden Jahre konnte er bekanntlich durch seine schweren Verletzungen, nicht um den Titel in der Klasse 450 SX kämpfen. Insgesamt an 17 Stationen wird die die WM in den USA ausgetragen.

Hier möchten wir an das erste Jahr von Ken im Supercross erinnern. Sein erster Start, noch in der Klasse Supercross Lites West (250 ccm) auf KTM, war am 8. Januar 2011 ebenfalls im Angel Stadium. Seit 2003 beginnt die offizielle FIM World Supercross Championship (450 ccm) in Anaheim. Vorher schon seit 1999 startete die AMA Supercross Championship dort. Das erste Mal war Anaheim Gastgeber im Jahr 1976. Der 16-jährige Bursche aus Mattstedt in Thüringen begann sein Debüt sehr gut. Er konnte bereits im Qualifying die schnellste Zeit abliefern. Im seinem ersten Finale belegte er einen starken 7. Platz.

Eine Woche später in Phoenix/Arizona lief es nicht so gut. Im Qualifying noch auf Platz 2, musste er in Heat 1 zu Boden. Somit war der LCQ ( LAST CHANCE QUALIFIER) die verbliebene Möglichkeit um ins Finale einzuziehen. Den LCR gewann er dann auch problemlos. Doch im Finale hatte er wieder Pech. Nach 7 Runden war für ihn das Rennen zu Ende. Die dritte Station war im Dodger Stadium in Los Angeles. Hier verlief der Abend sehr gut und im Finale konnte er sich gegenüber Anaheim “One” um eine Position auf Rang 6 verbessern.

Wieder eine Woche später war Oakland, mit dem Oakland Alameda County Coliseum in Kalfornien an der Reihe. Hier kratzte Ken schon gewaltig am Podium. 4,5 Sekunden hinter Eli Tomac (Honda) kam er auf Platz 4 ins Ziel. Dann ging es wieder nach Anaheim. Anaheim “Two” sollte dann so richtig nach dem Geschmack von Ken verlaufen. Im Finale kämpfte er sogar schon um Platz 1. Die ganzen 15 Runden über nie schlechter als Platz 4, konnte er in der letzten Runde nochmal richtig Druck machen, mit 2,661 Sekunden hinter Joshua Hansen (Kawasaki) und knapp 0,5 Sekunden hinter Eli Tomac, kam er als Dritter ins Ziel. Das erste Mal auf dem Podium.

Die Saison beendete Ken auf Rang 7 und im abschließenden LITES SHOOTOUT MAIN EVENT in Las Vegas, wo die schnellsten aus West und Ost gegeneinander antreten, kam er wieder mit Rang 3 auf das Podium. (In der Klasse Lites West kam er bei der letzten Station in Salt Lake City sogar im Finale auf Platz 2).

 

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