2018 Washougal – Round 9

Eli Tomac © GuyB

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Eli Tomac #3 (1-1 ) Monster Energy – Kawasaki

Auch in Washougal zeigte sich einmal mehr, dass die Konkurrenz derzeit kein Mittel hat um Tomac aufzuhalten.

Im ersten Lauf übernimmt er in der Anfangsphase schon früh die Führung und war nicht mehr gesehen bis ins Ziel.

Im zweiten Lauf wurde es spannender, ein mittelmäsiger Start von Tomac, der bei seiner Aufholjagd auch noch einen Fehler machte und sich bei einer Kurve verschätzte und kurz zu Boden musste. Doch wenn man die Fakten dann betrachtete große Ernüchterung für den Rest des Feldes. Ein bis dahin souverän fahrender und führender Ken Roczen musste sich am Ende vom Lauf Tomac noch geschlagen geben. Dieser hatte bei noch offenen 15 min und 2 Runden einen Abstand auf Ken von sage und schreibe 16 Sekunden und vor sich noch Justin Barcia, Marvin Musquin und Ken Roczen und trotzdem gewann er den Lauf…

Er gibt immer alles, ist zeitweise 4 Sekunden schneller unterwegs wie die Besten vom Rest des Feldes, setzt 110% Risiko und ist unglaublich fit. Das mit dem Riskio ist natürlich das Problem, er ist einfach soviel schneller wie alle anderen, weil er mit derart hohem Risiko fährt. Daher ist er der einzige der sich selbst schlagen kann.

 

Marvin Musquin #25 (2-3) Red Bull – KTM

Marvin ist sauschnell zur Zeit und in einer bestechenden Form, er hat jedoch das Problem, dass Eli Tomac zur Zeit in der Form seines Lebens ist und Ken Roczen von Lauf zu Lauf besser wird, auch wenn Letzterer noch mitten in der Eingewöhnungsphase auf die Honda und in der Regeneration von seinen Verletzungen ist. So schiebst sich Ken dann doch immer auch zwischen die beiden und das sieht man am Ende natürlich auch in den Punkten, mit einem Abstand von Eli der schneller größer wird als am Anfang der Saison.

 

Ken Roczen #94  (3-2) Team Honda HRC

Im ersten Lauf keinen schlechten Start, ein paar Positionen vorgekämpft und dann an 3. Stelle den Lauf durchgefahren. Das Trio Tomac, Musquin und Roczen fährt zur Zeit fast immer eine Sekunde schneller als der Rest des Feldes, mit Ausnahme von Barcia, falls dieser einen guten Tag hat. Zwischen Marvin und Ken tut sich jedenfalls nicht viel vom Speed her, mit der Ausnahme, dass Tomac an dem Deutschen unglaublich viel länger knabbern muss um ihn zu überholen. Im zweiten Lauf sah es für Kenny lange Zeit nach dem ersehnten ersten Tagessieg aus, aber am Ende musste er in den letzten 2 Runden sogar noch die Führung abgeben.

 

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Alex Martin #26 (8.+6.) Troy Lee Design -Red Bull- KTM

Für die Meisterschaft derzeit zu wenig tut sich bei Alex Martin. Im ersten Lauf noch einen mittelmäsigen Start machte er eine handvoll Plätze gut, aber damit gewinnt man keinen Meistertitel. Im zweiten Lauf ein Start in den Top Ten aber nach vorne auch kaum Plätze gut gemacht. Somit ein enttäuschendes Wochenende im Kampf um die Meisterschaft und somit 59 Punkte Führung für Plessinger, das ist schon ganz schön viel bei noch ausstehenden 6 Läufen.

 

Aaron Plessinger #23 (4.+3.) Monster Energy-Yamalube-Star-Yamaha

Tagessieger wurde wieder mal der Meisterschaftsführende Aaron Plessinger, aber diesmal mit dem 4. und 3. Platz, was wieder mal die Tiefe der Klasse wiederspiegelt. In Washougal war er definitiv nicht der Schnellste und er hatte Glück, das die anderen üblichen Verdächtigen alle einen versauten Lauf hatten und sein eigener Sturz im zweiten Lauf nicht härter war.

 

Austin Forkner #35 (2.+DNF) Monster Energy-Pro Circuit-Kawasaki

Im ersten Lauf sah der junge Kawasakifahrer noch absolut hervorragend aus und battlete mit Teamkollege Savatgy um den Sieg. Im zweiten Lauf ging ein Scrubben eines Sprungs schief und Austin legte sich richtig ordentlich ab. Er blieb die erste Zeit nach dem Sturz liegen und man befürchtete schon das Schlimmste, ihm tut zwar alles weh aber es geht im wieder gut.

 

Shane McElrath #28 ( 9.+1.) Troy Lee Design -Red Bull- KTM

Shane wird derzeit immer besser und mutiert immer mehr zu einem Outdoorwinner.  Beim ersten Lauf hat er sich noch beim Start verschalten und musste sich dann durch das ganze Pack kämpfen, aber beim zweiten Lauf zeigte er dann wie gut er zur Zeit ist. Führte ab der dritten Kurve und gab die Führung völlig souverän bis ins Ziel nicht mehr ab. Und somit holte er sich den ersten Laufsieg seiner Karriere Outdoor.

 

Joey Savatgy #17 (1.+9.)Monster Energy-Pro Circuit-Kawasaki

Einer der schnellsten dieses Wochenende war Pro Circuit Rider Joey Savatgy. Nach rundenlangem Kampf mit Austin Forkner in Lauf 1 um den Sieg, den sich Savatgy dann auch sicherte, brauchte er im 2. Lauf nach kurzem Sturz in der Anfangsphase seine ganze Energie bei der darauf folgenden Aufholjagd auf. Beschattet wurde er während der ganzen Aufholjagd übrigens von Roczen Trainingspartner Chase Sexton.

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