Motocross auf höchstem Niveau – ohne Profi zu sein!

Am vergangenen Samstag präsentierte der amtierende Belgische Meister der Klasse MX1 Senioren, Alain Voermans, in Oudler, einem Ort in der belgischen Eifel sein neues Einsatzgerät für die Saison 2018.

Er wird eine KTM 250 ccm in dieser Saison an den Start bringen. Dieses Jahr ist er eine Klasse aufgestiegen. In der Klasse MX2 National wird er künftig wieder sein Können zeigen. Ohne Sponsoren ist es auch einem Amateur nicht möglich, seine fahrerischen Qualitäten auf Spitzenmaterial zu präsentieren

Papa Jack, 3. von rechts

Zu seinen Unterstützern gehören sein Team Mc Mikkola MX Team, KTM Belgien und natürlich seine Familie. Sein Vater Jack ist weiterhin für die Wartung des Motorrads zuständig. Wer in der MX2 mithalten will, sollte zum einen über Topmaterial verfügen und zum anderen auch in einem ausgezeichnetem fahrerischen Zustand mit der nötigen Fitness sein.

Wenn die MX2-Profis keinen WM-Lauf haben, werden diese bei einigen Veranstaltungen mit am Start sein. Die MX2 National gehen nämlich zusammen mit der höchsten Kategorie, der MX2 Inters an den Start.

So kann es passieren, dass dann an der Startmaschine, Jago Geerts oder auch Brent Van Doninck auftauchen. Bei einigen Läufen könnten auch Werksfahrer aus anderen Nationen dabei sein. Das spornt Alain Voermans, der die Woche über als Facharbeiter seinen Lebensunterhalt verdient, aber noch mehr an. Die Top 5 sind sein Ziel.

Mit seinem Fahrtempo ist er zufrieden, in puncto Ausdauer gibt es aber noch Spielraum. So geht er nach seiner täglichen Arbeit zum Joggen, Moutainbike-Fahren und neuerdings auch zur Aqua-Gymnastik. Die Kraft- und Konditionsübungen schonen aufgrund des Auftriebs des Wassers die Gelenke, Sehnen und den Rücken und kräftigen die Muskulatur sowie das Herz-Kreislaufsystem. Durch den hohen Widerstand des Wassers sind die Übungen teilweise anstrengender als außerhalb des Wassers.

Alain, Isabelle und Levy

Am 11. März startet die Saison in Moerbeke. Dann werden wieder Papa Jack, Mama Beate und vor allen Dingen seine Lebensgefährtin Isabelle und Söhnchen Levy an der Strecke sein. Alain Voermans ist sehr froh darüber, dass Papa Jack sein Mechaniker ist. Dieser war früher selbst im Motocross aktiv. Jack Voermans schätzt den monatlichen finanziellen Aufwand auf ungefähr 600 Euro. Verschleißteile müssen in Intervallen ersetzt und alles sonst am Bike permanent gewartet werden. So ist es sicher wichtig, dass Alain Voermans gute Ergebnisse erzielt, um Preisgelder zu erhalten. Weitere Sponsoren sind jederzeit willkommen, wer ihn unterstützen möchte, kann sich an uns info@motocross-magazin.de wenden. Wir werden entsprechende Angebote an Alain weiterleiten.

Fotos: Alain Voermans

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Dietmar MüllerMX15 Letzte Kommentartoren
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Gast
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War mir neu, dass in Belgien 250er 4- und 2-Takt in der MX2 starten dürfen. In der MX1 bis 500? In Holland heißt bei den Masters die große Klasse ja 500, wohl genau aus dem Grund.