“Ich fahre am 21. und 22. Februar mein erstes Rennen und zwar in Kuwait.” – Interview mit Max Nagl

Max beim Training in Grevenbroich

Heute sprachen wir vom MOTOCROSS-MAGAZIN mit Max Nagl. Wie fühlst Du dich und wie bewertest Du deinen Formzustand?

“Im Moment ist mein Formzustand super, ich bin ja neun Monate nicht mehr auf dem Motorrad gewesen, aber ich habe ja die letzten vier Monate mich intensiv darauf vorbereitet. Ich habe mich so darauf vorbereitet, als würde ich wieder die komplette WM fahren. Meine letzten Leistungswerte (Leistungstests) waren auf gleichem Niveau wie 2015, 2016 und 2017. Also von dem her bin ich topfit. Auf dem Motorrad habe ich bisher erst 20 Stunden verbracht, dass ist noch nicht so viel, aber das ist ja auch wegen meinem Knie, dass wollte ich nicht überbelasten, es muss sich erst wieder daran gewöhnen. Es hat erstaunlich gut geklappt auf dem Motorrad, besser wie erwartet und ich bin im Moment sehr zufrieden wie alles läuft!”

Wie ist dein Plan für die nächsten Wochen, bis zum Start des ADAC MX Masters in Fürstlich Drehna sind es ja noch 6 Wochen?

“Ich fahre am 21. und 22. Februar mein erstes Rennen und zwar in Kuwait. Kuwait plant in Zukunft einen GP auszurichten und das ist so eine Art Promotion-Race. Die Strecke wurde auch von Greg Atkins gebaut, es ist eine MXGP-würdige Strecke. Die haben mich eingeladen, ich bekomme dort eine KTM 450 gestellt. Was ich mitbringe sind mein Fahrwerk und mein Lenker. Da unten gibt es normal immer super Wetter und ich freue mich darauf, weil ich diese Jahr keine Überseerennen fahre und da kann ich das dann für mich als Überseerennen nutzen. Einfach Spaß haben. Am 15. März ist Frankenbach, allerdings habe ich noch keine Zusage von dem Club, dass entscheidet sich die nächsten Tage ob ich dort starten werde oder nicht. Das nächste Rennen wäre dann Fürstlich Drehna.”

Imposante Action von Max in Grevenbroich

Hast Du inzwischen einen neuen Mechaniker bekommen?

“Mechaniker ist immer noch der Christoph, der Hauptmechaniker von Simon Längenfelder. Die Motorräder von Simon sind ja bei mir zu Hause in meiner Werkstatt (Anm. der Redaktion: in Lommel/Belgien), dort arbeitet Christoph für ihn. Wir haben einen super Deal, auch mit DIGA Procross finden können, dass Christoph auch mein Mechaniker ist, bei mir zu Hause für das Training. Ein Mechaniker für zwei Fahrer ist ja überhaupt kein Problem und bei den Masters wird Christoph auch bei mir schrauben, da verändert sich eigentlich nichts. Bei den tschechischen Rennen bekomme ich bei dem Team wofür ich fahre einen Mechaniker bei den Rennen gestellt. Ich brauche mich eigentlich um nichts mehr kümmern.”

Mittlerweile sind auch die Termine der tschechischen Meisterschaft bekannt. Insgesamt acht Veranstaltungen. Bis auf den 31.05. in Opatov (zeitgleich Möggers), gibt es keine Überschneidungen mit den ADAC MX Masters! Wirst Du dann sicher dort starten?

“Ja es gibt die Überschneidung mit Opatov und Möggers, bei mir haben aber die Masters natürlich Vorrang, die muss ich fahren, dass ist klar! Deswegen werde ich auf jeden Fall in Möggers am Start sein und da kann ich dieses eine Rennen in Tschechien nicht mitfahren.

Das ist schade, dass der Terminkalender so gelegt wurde. Es betrifft nicht nur mich sondern viele Fahrer, die beide Meisterschaften fahren möchten. Aber da können wir nichts daran ändern. Dann bin ich allen weiteren Masters dabei und die anderen tschechischen Rennen werde ich auch fahren. Dann kommen noch fünf bis sechs internationale Rennen dazu, wie hier in Balen-Keiheuvel (Anm. Redaktion: in Belgien) vielleicht und was halt hier in der Gegend ist. Mit den WM-Läufen, da muss ich mal schauen, ich habe nicht vor dieses Jahr WM zu fahren. Wenn ich vom Material gut aufgestellt bin, topfit bin und mich wohl fühle und die Lust habe ein oder zwei MXGP-Rennen zu bestreiten, wer weiß vielleicht fahre ich dann eins mit. Darüber macher ich mir im Moment aber keine Gedanken.”

Vielen Dank Max für das Interview!

“Ich bedanke mich auch!”

Fotos: Pix Point/Manfred Schell

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