2019 Atlanta – Round 9

Mercedes Benz Stadium © GuyB

250 Shootout

 

Alle waren natürlich gespannt auf den 250 West gegen East Shootout in Atlanta. Austin Forkner, der auf der Ostküste bisher unschlagbar war gegen ProCircuit-Teamkollege Adam Cianciarulo, der in letzter Zeit immer mehr seine Form fand.

 

Kurz nach dem Start sah es nach einer weiteren unschlagbaren Show für die  Austin Forkner #24 aus, dicht gefolgt von Ostküstenkollege Chase Sexton #23. Doch dahinter lauerten schon die Westküstenkonkurrenten mit Adam Cianciarulo #92 und dem ausnahmsweise mal gut gestarteten Dylan Ferrandis #34. Cianciarulo machte schon von Anfang an mächtig Druck nach vorne und man merkte ihm an, dass er unbedingt gewinnen wollte. Hinter ihm keinen Deut schlechter Yamaha Fahrer Ferrandis, der AC natürlich auf keinen Fall zuviele Positionen zwischen sie legen lassen wollte, da bei dem Shootout-Format die Fahrer ganz normale Punkte kriegen, so wie sie platziert sind.

Gegen Rennmitte zeigte Adam dann, dass er mittlerweile jederzeit nochmal soviel aufdrehen kann, dass er fast jedes  Rennen gewinnen kann.

So dauerte es nicht lange und Austin Forkner konnte den Atem seines Teamkollegen im Nacken spüren konnte. Austin Forkner entschied sich dann auch heute lieber sicher seine Schäfchen ins Trockene zu bringen, da er beim Quali an diesem Wochenende 2 dicke Abstiege im Waschbrett hatte und ihm bewußt war, dass er weder Ferrandis noch Cianciarulo an diesem Tag halten konnte ohne zuviel zu riskieren. Nichtsdestotrotz war meisterschaftsmäsig alles im grünen Bereich für Forkner.

Im Allgemeinen waren soweit alle Titelfavoriten vorne dabei so wie erwartet, ausser Ostküstenverfolger  Jordon Smith #28. Der Troy Lee KTM-Rider scheint weit mehr von seiner Handgelenksverletzung beeinträchtigt als am Anfang zu vermuten war. Am Ende war nicht mehr wie ein 18. Platz drinnen und die Meisterschaft scheint in weite Ferne gerückt.  Justin Cooper #32 ist jetzt der direkte Verfolger von Austin Forkner mit Chase Sexton auf Platz 3 in der Meisterschaft.

 

450

 

 

In der großen Klasse ging es ein weiteres Wochenende weiter mit dem Aufsprung vieler auf den sogenannten Webb-Wagon, den Hype um Cooper Webb #2 der auch in Atlanta wieder einen Start-Ziel-Sieg hinlegte. Am Ende gefolgt von Blake Baggett #4 und Marvin Musquin #25 für ein komplettes KTM Podium. Während Musquin zwischendrinnen einen Fehler machte und so Blake Baggett von 3 auf 2 vorfahren konnte. Dahinter im Ziel Ken Roczen #94, der viel zuviel Zeit verlor Aron Plessinger #7 zu verfolgen und erst als der Yamahafahrer einen Fehler machte konnte Ken vorbei gehen.

Im Allgemeinen war die Strecke sehr einspurig und durch den soften Dirt und das ein oder andere den Fahrern nach unnötige Hindernis (wie z.B.  die kurvige Sandsektion) ergaben sich so gut wie keine Überholmanöver. Einzig Eli Tomac #3 pflügte durchs Feld aber konnte am Ende auch nicht mehr wie vom 13. auf den 6. Platz vorfahren.

 

Auch bei der Pressekonferenz gab es eine größere Diskussion um die Strecke und das einfältige Design. Derzeit für Webb, der ein phänomenaler Starter ist natürlich ein absoluter Vorteil.

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