Beim ADAC Supercross Stuttgart am 6. und 7. November tritt der Reutlinger Mark Scheu in der Topklasse SX1 an. Sein Ziel: der Finaleinzug, der ihm im Vorjahr verwehrt blieb.
Das Starterfeld beim ADAC Supercross Stuttgart (6./7. November) ist namhaft besetzt. In der SX1 treten unter anderem die Franzosen Gregory Aranda und Jordi Tixier sowie der US-Champion Ryan Breece an. Mark Scheu (MSC Frickenhausen) lässt sich davon nicht beeindrucken. Nach einer starken Motocross-Saison darf er auf einen Schritt nach vorne hoffen. Neben Nico Koch aus Braunschweig ist Scheu der zweite deutsche Starter in der SX1.
>>>> Folgt uns auf unserem offiziellen WhatsApp Kanal HIER <<<<<<
In der Hanns-Martin-Schleyer-Halle hat Scheu im vergangenen Jahr das Finale verpasst. Diesmal soll es mit dem Einzug klappen.

Mark Scheu: „Draußen ist es super gelaufen“, sagt Scheu, der deutscher Vizemeister im Motocross (DMX Open) wurde. Der Start ging zwar daneben, weil der 27-Jährige gleich beim ersten Rennen ausfiel und auch im zweiten nur einen achten Rang belegte. Aber dann nahm er Fahrt auf und zeigte vor allem auf Hartböden starke Leistungen. „Danach war ich jedes Wochenende unter den Top drei und habe mich nach vorne gekämpft.“
Den Schwung will er mit in die Hanns-Martin-Schleyer-Halle nehmen. Schon seit einiger Zeit trainiert Scheu regelmäßig im thüringischen Mattstedt. Als Vorbereitung auf den Wettkampf in Stuttgart nimmt er Ende Oktober an einem niederländischen Supercross-Event teil. Anschließend steht Stuttgart an. Scheu hat sich vorgenommen, dieses Mal ins Finale einzuziehen, das er im vergangenen Jahr in der Hanns Martin-Schleyer-Halle verpasst hat. „Ich war einfach zu langsam. Ich bin damals aber auch aus einer Verletzung gekommen. Dieses Mal bin ich topfit.“ Dennoch startet Scheu unter erschwerten Bedingungen. Im Gegensatz zu vielen anderen Motorsportlern, die beim ADAC Supercross Stuttgart am Start sind, ist er kein Vollprofi, arbeitet zwei bis drei Tage die Woche bei seinem Vater mit, der in Grabenstetten (Kreis Reutlingen) einen Holzbaubetrieb hat.

In der Schleyer-Halle erwartet Scheu viele Freunde und Familienmitglieder, denen er natürlich zeigen will, was er kann. Der Trubel in Stuttgart mache ihm nichts aus.
„Das ist kein zusätzlicher Druck für mich. Ich mache mein Ding.“ Er wolle seinen Fans auch etwas zurückgeben. „Ich bin keiner der nein sagt, und Autogrammstunden und Interviews machen Spaß.“
Fotos: © ADAC Württemberg e.V.
Ihr habt Fragen oder möchtet uns etwas persönlich fragen? Schreibt uns eine Nachricht an info@motocross-magazin.de – Folgt uns auf unserem offiziellen WhatsApp Kanal HIER oder werdet Follower auf FACEBOOK oder INSTAGRAM

