
Am Ostermontag stand für mich der Saisonauftakt zur Deutschen Meisterschaft an. Das erste Rennen des Jahres führte mich nach Lübtheen – für mich aus Berchtesgadener Sicht ziemlich weit in den Norden. Die Strecke ist sandig mit ordentlichen Kanten, die sich besonders in den Absprüngen zeigten.
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Bikewechsel: Nach drei Jahren war es endlich wieder so weit: zurück auf einem 2-Takter – dieses Mal 250 Zweitakt. Das war natürlich eine Umstellung. Der Einstieg ins Wochenende war auch erstmal holprig. Im Freien Training und im Qualifying habe ich einfach keinen richtigen Flow gefunden. Das neue Bike in einer Rennsituation zu fahren, ist eben nochmal eine ganz andere Hausnummer.

Im ersten Lauf lief es dann aber deutlich besser: Der Start war richtig gut, und ich konnte von Anfang an einen soliden Speed fahren. Ich hatte einige starke Fights und lag bis in die letzte Runde hinein auf einem sicheren fünften Platz. Leider ist mir dann ein unnötiger Sturz passiert, durch den ich noch eine Position verloren habe – am Ende wurde es Platz 6.
Gerade in den letzten Runden hat sich mein etwas zu aggressiver Fahrstil bemerkbar gemacht. Der 2-Takter macht einem die Arme eben doch schnell lang. Außerdem habe ich gemerkt, dass mir in langgezogenen Kurven oft die Kurveneingangsgeschwindigkeit gefehlt hat. Zwei Punkte, die ich mir ganz klar für den zweiten Lauf vorgenommen habe.
Der zweite Lauf begann dann genau so, wie man es sich wünscht: super Start, direkt unter den Top 3. Nach der ersten Runde lag ich auf Platz 4 und konnte diese Position bis ins Ziel halten. Meine Schwachstellen konnte ich dieses Mal gut ausbessern.

Die Herausforderungen an diesem Wochenende waren definitiv nicht ohne: ein neues Bike, ein starkes internationales Fahrerfeld – unter anderem mit einigen Mädels aus der WM – und anspruchsvolle, kantige Absprünge.
Unterm Strich bin ich zufrieden mit dem 4. Tagesrang (zweitbeste Deutsche) und freue mich darauf, die restliche DM-Saison auf dem 2-Takter zu bestreiten. Das ist einfach eine Sache fürs Herz.
Mein nächstes Rennen findet in zwei Wochen in Höchstädt statt – ebenfalls ein Lauf zur DMX.
Text: Alexandra Massury
Fotos: Gabi Massury / Mx_Mo_pixx
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