Beim Supercross Paris am 21. und 22. November 2026 in der Plenitude Arena treten Ken Roczen, Malcolm Stewart, Tom Vialle, Aaron Plessinger und Sacha Coenen an. Titelverteidiger Stewart kommt mit neuem Team zurück.
Malcolm Stewart: The King
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Ohne den Titelverteidiger wäre das Supercross Paris kaum denkbar. Malcolm Stewart, genannt „Mookie“, gewann das Event im vergangenen Jahr überlegen und ließ dabei Cooper Webb sowie die Stewart-Brüder hinter sich. Es war das beste Rennen seiner Karriere. Der Amerikaner liebt die französische Hauptstadt und die Stimmung in der Paris La Défense Arena, eine Teilnahme 2026 stand für ihn deshalb nie zur Debatte. Zudem startet er in Frankreich in seinen neuen Farben, auf jener 450er, die er im kommenden Jahr auch in der US-Meisterschaft fährt. Willkommen zurück, King!

Sacha Coenen: The Rookie
Wie sein Bruder Lucas freut sich Sacha Coenen bereits auf sein SX-Debüt in Paris. Der Belgier gewann bei seinem ersten Auftritt in der Pro-Motocross-250-Klasse in Thunder Valley direkt einen Lauf. In Paris sitzt er selbstverständlich auf einer Werks-250 SX-F. Mit wildem Fahrstil, permanentem Angriffsgeist und spektakulärer Art bringt er alles mit, um das Pariser Publikum zu begeistern. Eines steht fest: Zum Sightseeing kommt er nicht.

Aaron Plessinger: The Cowboy
Schon im vergangenen Jahr sollte Aaron Plessinger in der Paris La Défense Arena debütieren, der Vertrag war bereits unterschrieben. Ein hartnäckiger Virusinfekt mitten im Sommer zwang ihn jedoch zur Absage, er musste erst wieder zu Kräften kommen. Im November ist der bekannteste „Cowboy“ des Supercross nun fest eingeplant. In den USA hat er bereits mehrere 450-SX-Finals gewonnen, und als echte Persönlichkeit liebt AP7 die Show, was bestens zu den Fans in Paris passt. Weil sein Vertrag bei KTM ausläuft, wird er in Frankreich voraussichtlich erstmals für sein neues Team starten, ein echtes Highlight.

Tom Vialle: The Frenchie
Gute Nachrichten auch von Tom Vialle: Er ist 2026 zum vierten Mal in seiner Karriere dabei. Der Franzose ist zweifacher MX2-Weltmeister, zweifacher 250-SX-East-Coast-Champion und „Prince of Paris“ 2024. Mittlerweile fährt er offiziell für Honda HRC in der MXGP-Weltmeisterschaft. Nach seinem ersten Grand-Prix-Sieg in der Königsklasse in der Schweiz wollte „TV16“ das Event in Paris keinesfalls verpassen. Hier absolvierte er im vergangenen Jahr sein erstes SX-Rennen in der 450er-Klasse. Sein Ziel für November: vorn mitfahren und um einen Podiumsplatz kämpfen.

Ken Roczen: The Champ
Ken Roczen krönte sich nach einem unglaublichen Jahr zum US-Supercross-Meister und unterschrieb als erster Fahrer für das Supercross Paris 2026. Der Deutsche, der das Event bereits 2022 gewonnen hat, startet in der Paris La Défense Arena auf seiner 450 RM-Z. Weltweit genießt er große Bewunderung und zählt zu den größten Stars seiner Disziplin. Der Suzuki-Pilot will seiner Bilanz einen zweiten Paris-Titel hinzufügen. In Paris wird er „The Champ“ sein.

Fotos: © Christopher Thun / Malcolm Stewart / Chelsea (Wright) Adams / Aaron Plessinger
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