Am 10. und 11. Oktober ermitteln über 200 junge Fahrerinnen und Fahrer beim ADAC MX Bundesendlauf in Pflückuff ihre Champions. Die Sieger der vier Klassen erhalten das DMX-Nenngeld 2027, für die Top 5 der 50er gibt es Supercross-Startplätze.
Der ADAC MX Bundesendlauf führt am Wochenende des 10. und 11. Oktober die besten Motocross-Nachwuchstalente Deutschlands zusammen. Beim MSC Pflückuff in Sachsen gehen mehr als 200 Starterinnen und Starter zwischen sechs und 18 Jahren an den Start, die von den ADAC Regionalclubs nominiert wurden. Sie fahren um die Titel in den Klassen 50 ccm, 65 ccm, 85 ccm und 125 ccm. Parallel dazu gibt es eine klassenübergreifende Teamwertung, in der die Regionalclubs um den Mannschaftssieg kämpfen. Es ist der Vergleich der Regionen, und der Bundesendlauf kehrt erstmals seit 2017 nach Pflückuff zurück.
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Pflückuff zum zweiten Mal Gastgeber
Die Strecke des MSC Pflückuff liegt auf Mischboden und misst 1.770 Meter. Sie bietet einen abwechslungsreichen Verlauf mit vielen Sprüngen. Der Kurs ist seit 1997 immer wieder Austragungsort von Läufen zur Deutschen Meisterschaft und zu Regionalmeisterschaften, zudem fand hier einmal ein Grand Prix im Seitenwagen-Motocross statt. Nach 2017 veranstalten der Verein und der ADAC Sachsen den ADAC MX Bundesendlauf jetzt zum zweiten Mal gemeinsam.

Vier Klassen und eine Teamwertung
Die vier Klassen richten sich nach Alter der Fahrer und Hubraum der Maschinen. Klasse 1 steht Sechs- bis Neunjährigen offen und fährt auf 50-ccm-Bikes. In Klasse 2 starten Acht- bis Zwölfjährige auf 65-ccm-Maschinen. Klasse 3 gehört den Zehn- bis Sechzehnjährigen, deren Motorräder höchstens 85 ccm Hubraum haben. In Klasse 4 sind Mädchen und Jungs zwischen 13 und 18 Jahren auf 125-ccm-Maschinen unterwegs. Alle fahren auf 2-Takt-Motorrädern, und es gelten die FIM Motocross-Regularien.
Karrierestart für spätere Profis
Seit der Premiere 2009 dient der ADAC MX Bundesendlauf als Sprungbrett. Lukas Platt, früher im ADAC MX Masters aktiv, holte 2012 den Sieg in der 125-ccm-Klasse. Jeremy Sydow gewann 2010 bei den 65ern und fährt heute als Profi in der Enduro-Weltmeisterschaft, wo er Rang drei in der Jahreswertung nur knapp verfehlte. Marnique Appelt triumphierte 2011 in der 50-ccm-Klasse und wurde 2023 Deutscher Junioren-Motocross-Meister in der 250-ccm-Klasse. Auch Elias Stapel, Constantin Piller und der DMX-125-Meister 2025, Oskar Luis Romberg, begannen ihre Laufbahn beim Bundesendlauf. Wie rasch es nach oben gehen kann, belegt Felix Siegl: Im Vorjahr wurde er in Genthin Dritter der 85-ccm-Klasse, 2026 sicherte er sich den Vizetitel in der DMX 85.

Preise und Förderung für die Besten
Starke Partner unterstützen den ADAC MX Bundesendlauf auch 2026. Die Teilnehmer dürfen sich auf Sachpreise von Ortema, Gibson, KTM, ORS und den Weber-Werken freuen. Die Sieger der vier Klassen erhalten außerdem eine besondere Förderung: Der ADAC zahlt ihr Nenngeld für die Deutsche Motocross-Meisterschaft (DMX) 2027. Die fünf besten Fahrer der Klasse 1 (50 ccm) bekommen zudem je einen Startplatz beim ADAC Supercross Dortmund.
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